Info Ratingen
Naherholung
Angertal - Angerbachtal
Im Ratinger Osten beginnt, oder besser gesagt endet, das Angertal. Von dort zieht es sich bis hin nach Wülfrath.
Am Wülfrather Stadtteich entspringt die Anger (oder: Angerbach) und fliesst von dort partiell unterirdisch an den Steinbrüchen des Rohdenhausener Kalkgebietes vorbei. Ab Flandersbach schlängelt sich die Anger in Mäandern durch das Angertal, im weiteren Verlauf zwischen Homberg und Hösel hindurch in den Ratinger Osten. Vorbei an der Auermühle und der alten Papierfabrik Bagel öffnet sich das Tal in weite Wiesenflächen im Ratinger Norden im Poensgenpark, die Anger findet ihren Weg vorbei an der Wasserburg "Haus zum Haus" und mündet irgendwann in den Duisburger Rhein.
Das Angertal ist durch eine Vielzahl von Wegen durchzogen, viele von ihnen laufen unmittelbar an der Anger entlang.
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Blauer See
Als der Abbau von Kalk- und Dolomitstein im Jahr 1932 eingestellt wurde und sich der Steinbruch mit Grundwasser füllte, war der Blaue See entstanden. Rund um den Blauen See befinden sich mehrere Betriebe, die zur Unterhaltung von Jung und Alt betragen.
Der Märchenzoo, der überwiegend die Märchen der Gebrüder Grimm mit kleinen Szenen erzählt, ist neben der Naturbühne einer der Attraktionen. Darüber hinaus gibt es in "Woodland" einen Waldspielplatz, Minigolfanlage, Seillandschaft, Erlebnispfad u.v.m.
Der Blaue See kann mit mietbaren Tret- und Motorbooten befahren werden. Vom Baden im See ist jedoch jedem dringendst abzuraten.
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Felder und Feldwege
Ratingen ist zwischen den einzelnen Stadtteilen noch überwiegend ländlich geprägt. Die Vielzahl von Feldwegen laden zu ausgedehnten Spaziergängen, oder zu Radtouren ein. Dabei hat jede Jahreszeit ihren ganz besonderen Reiz.
Die Bilder wurden zwischen dem Ratinger Osten und dem Stadtteil Ratingen-Homberg in der Mitte des Juli 2006 gemacht.
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Öffentliche Badeanstalten
Die erste öffentliche Badeanstalt wurde in Ratingen am 30.05.1903 eröffnet. Hierbei handelte es sich um zwei Becken in unmittelbarer Nähe der Wasserburg Haus zum Haus, in die aufgestautes Wasser aus der Anger eingeleitet wurde. Zunächst als Anstalt für männliche Besucher errichtet, wurden auf Verlangen der weiblichen Bevölkerung auch Badezeiten für Frauen eingerichtet.
Heute ist an dieser Stelle ein Freibad mit mehreren Becken vorhanden, direkt daran angrenzend ein Hallenbad. Das Freibard verfügt u.a. über einen 10m-Sprungturm und eine 50m Wettkampfbahn.
Im Jahr 2006 wurde auch der Umbau des Lintorfer Frei- und Hallenbades zum Allwetterbad Lintorf fertiggestellt. Die Becken im Innen- und Außenbereich sind mit angenehmen Extras ausgestattet: Massagedüsen, Luftsprudelliegen, Whirlpool und Unterwasserscheinwerfer.
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Poensgen Park - Cromford Park
Der Poensgen Park grenzt unmittelbar an das ehemalige Gelände der Baumwollspinnerei Cromford an und geht Richtung der Wasserburg "Haus zum Haus". Er wurde in dieser Form um 1890 von dem Düsseldorfer Industriellen Karl Poensgen ausgebaut.
Zurück geht der Park auf den Begründer von Cromford, Johann Gottfried Brügelmann, der Ende des 18. Jahrhunderts einen Park in dem damals üblichen barocken Stil errichtete. Bäume und Sträucher aus vier Kontinenten stehen noch heute interessierten Betrachtern zur Besichtigung zur Verfügung.
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Volkardey
Das Gebiet Volkardey mit dem Grünen See und dem angrenzenden Silbersee entstand in seiner heutigen Erscheinungsbild durch den jahrzehntelangen Abbau von Kalk-Sandstein. Die mit Grundwasser aufgefüllten Senken laden heute gerade in den Sommermonaten zum Verweilen ein, sogar eine Surfschule hat sich hier etabliert. Zahlreiche Liegemöglichkeiten bieten Platz zum Entspannen, Grillen und Tretboot fahren inklusive.
Rund um die Seen herum befinden sich zahllose Wanderwege, die zum spazierengehen und radfahren einladen.
Der Silbersee steht unter Naturschutz und ist deshalb nicht zum Baden geeignet.
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